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Mit offenen Augen durch den Sommer V2 – ja!

Mit offenen Augen durch den Sommer

Was deinen Augen jetzt guttut. Und wie du sie schützt, bevor es brennt oder du plötzlich schlechter siehst.

Eine Frau steht an der Tara in der Sonnenapotheke. Die Augen sind gerötet. „Ich hab gedacht, das kommt von der Sonnencreme.“ Vielleicht. Vielleicht auch vom Wind am Boot. Oder vom Chlorwasser. Ganz genau lässt sich das oft nicht sagen.

Was wir aber sagen können: Im Sommer sind die Augen empfindlicher. Sie sind stärkeren Belastungen ausgesetzt. Und das zeigt sich auf viele Arten, wie zB durch Jucken, Tränen oder Trockenheit.

Im Beratungsgespräch sortieren wir gemeinsam. Wurde zu viel gerieben? War die Luft zu trocken? Oder steckt eine Allergie dahinter? Oft ist es eine Mischung. Und manchmal reicht schon ein kleiner Impuls, damit sich das Auge wieder beruhigt.


Sonnenbrille. Aber bitte mit Wirkung

Eine dunkle Brille wirkt auf den ersten Blick schnell wie ein effektiver Schutz. Doch Vorsicht, das ist sie nicht immer! Wenn der UV-Filter fehlt, wird’s sogar gefährlich. Denn durch die Abdunkelung weiten sich die Pupillen, und mehr Strahlung gelangt ins Auge. Ohne UV-Filter eine hohe Belastung fürs Auge!

Was zählt, ist das Kürzel UV 400. Damit sind UVA- und UVB-Strahlen bis 400 Nanometer abgedeckt. Alles andere ist Kosmetik. Gilt übrigens auch für Kinderbrillen.

Wer viel draußen ist, sollte nicht zur erstbesten Sonnenbrille greifen. In der Apotheke schauen wir uns gern gemeinsam an, welche Gläser wirklich filtern. Und wie sie sitzen sollen, damit das Licht nicht seitlich einfällt.


Ohne Bildschirm geht`s (fast) nicht

Draußen flimmert das Licht. Drinnen flimmert der Bildschirm. Für viele gehört Laptop oder Smartphone zum Alltag. Auch im Sommer. Was folgt, ist oft unsichtbar. Trockene Augen, Druckgefühl. Manchmal auch Kopfweh.

Was hilft? Weniger Bildschirm wäre gut. Aber realistischer ist etwas anderes: Kleine Unterbrechungen, mal wo anders hinschauen. Vielleicht der Blick ins Grüne. Oder bewusstes Blinzeln.


Was Essen mit Sehen zu tun hat

Ein älterer Kunde erzählt, dass er im Sommer öfter flimmernde Ränder sieht – außen im Gesichtsfeld, wie ein bewegter Lichthof. „Kommt vielleicht vom Kreislauf“, meint er. Kann sein. Aber manchmal fehlen auch einfach Nährstoffe, die das Auge stabilisieren.

Carotinoide wie Lutein oder Zeaxanthin unterstützen die Netzhaut. Vitamin C schützt vor oxidativem Stress. Omega-3-Fettsäuren helfen dabei, dass die Tränenflüssigkeit nicht zu schnell verdunstet.

Spinat ist da hilfreich, Beeren auch. Oder Leinöl. Wer sich nicht sicher ist, ob das reicht, kann mit einem gezielten Präparat nachhelfen. Wir beraten Sie gern, was für Sie in Ihrer individuellen Situation, gegebenenfalls in Kombination mit Ihren anderen Arzneimitteln, das Passende ist.


Augentropfen. Aber bitte sauber

Viele greifen erst zu Tropfen, wenn’s weh tut. Dann zählt nicht nur jede Minute, sondern auch jeder Handgriff. Die Anwendung ist nämlich nicht so banal, wie sie aussieht!

Wichtig ist, dass die Flasche sauber bleibt. Bitte waschen Sie sich vorher die Hände und berühren Sie das Auge nicht direkt – weder mit den Händen, noch mit der Pipette. Wesentlich ist auch: Das Fläschchen nach Anbruch nicht ewig verwenden. Je nach Wirkstoff können das vier Wochen sein, manchmal sogar weniger.

Für Menschen mit empfindlichen Augen gibt es Varianten ohne Konservierungsstoffe. Auch Einzeldosen sind möglich, die besonders praktisch sind, wenn man viel unterwegs ist.


Sonne. Sand. Schweiß.

So schön der Sommer ist – in dieser Jahreszeit vereinen sich verschiedene für das Auge belastende Faktoren. Beim Sport zum Beispiel schwitzt man, wischt sich übers Gesicht. Dann kommt Sonnencreme dazu, Wind oder Sand.

Nach dem Schwimmen in Chlor- oder Salzwasser jucken die Augen oft erst später. Sinnvoll ist es, sie dann zumindest mit Leitungswasser auszuspülen. Eine kleine Sprühflasche mit Augenspray kann aber schon unterwegs Wunder wirken. So verhindern Sie eine zunehmende Reizung, die sich bis zum nächsten Tag zu einer unangenehmen Entzündung entwickeln kann.


Wenn Pollen fliegen

Auf Pollen reagiert nicht jeder gleich. Manche Menschen merken es sofort, andere erst nach Tagen. Die Augen jucken, sind glasig oder tränen unübersehbar. Wichtig aber: Treten diese Anzeichen auf, handelt es sich nicht unbedingt gleich um eine Bindehautentzündung.

Im persönlichen Gespräch können wir besser einschätzen, worum es wirklich geht. Und ob eher Euphrasia-Tropfen, ein antiallergisches Präparat oder einfach eine Sonnenbrille die beste Lösung ist.

Besonders bei Kindern ist es wichtig, nicht zu lange zu warten. Gerade bei Heuschnupfen hilft es, früh anzusetzen. Auch da unterstützen wir Sie gern.


Schlaf ist Pflege

Was der Körper nachts verarbeitet, spüren wir am nächsten Morgen. Die Augen eingeschlossen. Wenn sie verklebt oder gerötet sind, war vielleicht der Tag davor zu lang – oder die Luft im Schlafzimmer zu trocken.

Kühlende Gelmasken können in solchen Fällen sehr gut helfen, ebenso wie eine gute Omega-3-Versorgung am Abend. Wer viel am Bildschirm arbeitet, profitiert ganz besonders von diesen unterstützenden Maßnahmen.

Manche Menschen kommen zu uns, weil sie morgens verschwommen sehen. Nicht immer steckt etwas Ernstes dahinter. Aber ein Gespräch lohnt sich – auch um abzuklären, ob ein Augenarztbesuch nötig ist.


Fazit

Die Augen reagieren schnell auf zu viel Beanspruchung, aber wir können sie effektiv unterstützen. Gerade im Sommer, wenn Hitze, Licht und Bewegung zusammenkommen.

In der Sonnenapotheke in Gunskirchen nehmen wir uns Zeit für Ihre Fragen. Ob Sie Tropfen brauchen, eine gute Sonnenbrille, ein Nahrungsergänzungsmittel oder einfach nur einen kurzen Rat. Wir sind für Sie da!