Heilpflanzenschule der TEM

Hier finden Sie einige Auszüge der wichtigsten Heilpflanzen.

Gerne beraten wir Sie in unserer Apotheke näher über die Welt der Heilpflanzen.

 

 

 

Arnika (Arnica montana)

Die Arnika wird auch Bergwohlverleih genannt. Wohl weil sie vorwiegend in den Bergen wächst. Im Hochschwarzwald und den Vogesen gibt es einige Stellen, in denen sie reichlich vorkommt und die Wiesen leuchtend gelborange überzieht.

Die Arnika ist eine starke Pflanze, die hauptsächlich äußerlich als Tinktur eingesetzt wird.

Arnika ist angezeigt bei allen Formen von Traumatismen, ohne offene Wunden, wirkt anitseptisch und wird angewendet bei schmerzhaften Stürzen, Hämatomen, Verstauchungen, Muskelzerrungen, Muskelrheumatismus und Verrenkungen.

Verdünnung 1:5 mit Wasser

Besonders wirksam nach Lehm-Umschlägen.

 

Arnika

Baldrian (Valeriana officinale)

Hoch reckt der Baldrian seine schlanken kräftigen Stiele auf denen sich luftige rosafarbene Blüten sanft im Winde wiegen.

Die Büten duften zart und angenehm. Immer wenn mir ein blühender Baldrian am Wegesrand begegnet, schnuppere ich ein wenig an den Blüten und freue mich.

Bei diesen zarten Düften und dem luftigen Erscheinungsbild wundert es nicht, daß Baldrian zart beruhigend aufs Nervensystem und den Körper wirkt.

Weiters wird Baldrian als krampflösendes Mittel, bei Schlaflosigkeit, Erschöpfungszuständen und geistiger Überarbeitung eingesetzt.

 

 

Baldrian

Edelkastanie

Als Maroni kennen wir den dickeren Bruder der heimischen Edelkastanie von Weihnachtsmärkten als nahrhafte Leckerei.

Die mitteleuropäischen Edelkastanien sind etwas kleiner als die Maronis, ansonsten aber sehr ähnlich. Weil man sie essen kann, werden sie auch häufig Esskastanie genannt.

Im Herbst macht es viel Freude aus den enorm stacheligen Früchten die wohlschmeckenden Samen zu pulen. Mancherots ist der ganze Boden mit Kastanienfrüchten übersät, aber meistens nicht lange, weil viele Kastanienfreunde scharf auf die Früchte sind.

Am besten schmecken Edel-Kastanien gekocht oder geröstet, man kann sie zur Not aber sogar auch roh essen, dann schmecken sie aber etwas zusammenziehend.

Ihrer zusammenziehenden Eigenschaft verdanken die Edelkastanien auch ihre Heilkräfte gegen Durchfall.

Die Volksmedizin verwendet sie auch gegen Husten und Rheuma.

Insgesamt wird die Edelkastanie jedoch nur wenig in der Heilkunde eingesetzt.

Als Bachblüte ist die Edelkastanie unter dem Namen Sweet-Chestnut beliebt.

 

 

Edelkastanie

Frauenmantel (Alchemilla vulgaris)

Der Frauenmantel ist eine zarte Pflanze mit kelchartigen gelappten Blättern, in denen sich morgens Tautropfen sammeln. Seine Blüten sind zartgelbe doldige Rispen.

Als Heilpflanze hat sich der Frauenmantel, wie der Name schon andeutet, hauptsächlich in der Frauenheilkunde bewährt, aber auch in anderen Bereichen kann er hilfreiche Dienste leisten. Es gibt kaum einen Bereich des Körpers, auf den der Frauenmantel nicht wohltuend einwirken kann. Zumindest glaubt das die Volksheilkunde.

Frauenmantel wird eingesetzt bei Menstruationskrämpfen, zu starken Blutungen, für eine regelmäßige Periode, Entzündung der Gebärmutterschleimhaut und zur Geburtsvorbereitung.

 

 

Frauenmantel

Johanniskraut (Hypericum perforatum)

Das Johanniskraut ist die bekannteste typische Mittsommerpflanze. Selbst sein Name stammt vom Johanni-Tag am 24. Juni ab.

In den Tagen um die Sommersonnenwende öffnet das Johanniskraut seine leuchtend gelben Blüten an Wegrändern, lichten Gebüschen, Böschungen und sogar auf Schuttplätzen.

Wie kaum eine andere Pflanze ist das Johanniskraut mit der Sonne assoziiert, dessen Kraft sie an den längsten Tagen des Jahres aufnimmt, um sie in den dunkleren Tagen des Winters an uns Menschen abzugeben.

Das Johanniskraut bringt wärmende Sonnenstrahlen in depressive Gemüter. Das wusste schon Paracelsus im Mittelalter und heutzutage wird dieses Wissen sogar von der Schulmedizin bestätigt.

Weiters wird Johanniskraut als krampflösendes Mittel eingesetzt und wirkt auch krampflösend, regt die Gallensekretion, wirkt antiviral, entzündungshemmend und herzstützend.

 

 

Johanniskraut

Kamille (Matricaria chamomilla)

Die Kamille ist eine der allerbeliebtesten Heilpflanzen in Europa. Zu Recht verwenden viele Grossmütter die Kamille für alle Arten von Beschwerden, denn sie kann als wahrer Tausendsassa eingesetzt werden.

Sie wirkt schweißtreibend, krampflösend, schmerzstillend, bakterizid, entzündungswidrig und wundheilend. Kamille wird weiters eingestetzt bei Gereiztheit, Überempfindlichkeit, Nervenschmerzen, Rheumatismus, Nervosität, Regelschmerzen, Uterusblutungen, Koliken, Verdauungsbeschwerden, Magenkrämpfe, Darmkrämpfe und Darmkatarrhen.

Die Kamille ist so bekannt, daß wohl jeder ihren typischen Duft kennt.

 

 

Kamille

Lavendel (Lavendula officinalis)

Der wohlduftende Lavendel erinnert an Südfrankreich, wo er auf großen Feldern gedeiht. Dort riecht die ganze Gegend nach Lavendel.

In unseren Breiten wird er gerne in den Gärten angepflanzt, weil er nicht nur gut duftet, sondern auch hübsch aussieht.

Lavendel wirkt allgemein schmerzstillend und beruhigend auf das Nervensystem. Auch bei stressbedingter Migräne kann Lavendel Linderung schaffen.

Besonders bewährt ist er bei unruhigen Babys und deren Problemen. Hier kann ein Lavendelkissen Wunder wirken.

Die volkstümlichen Namen des Lavendels lauten: Nervenkräutel, Narden, Lavander, Speick, Schwindelkraut, Spikatblüten, Spiklavendel, Tabaksblüten.

 

 

Lavendel

Pfefferminze (Mentha piperita)

Die Pfefferminze ist bestimmt jedem als Kräutertee bekannt, den man auch trinkt, wenn man nicht krank ist.

Dabei hat die Pfefferminze eigentlich eine ziemlich starke Heilwirkung und ist von daher gar nicht allzu sehr als Haustee geeignet. Wer sie aber gut verträgt, braucht nicht auf seinen regelmässigen Pfefferminztee zu verzichten.

Pfefferminze wächst ziemlich unkompliziert in Hausgärten und kommt Jahr für Jahr wieder, wenn sie erst mal heimisch geworden ist.

Andere Minzenarten, wie z.B. die Wasserminze oder Nanaminze haben ähnliche Wirkungen.

Pfefferminze stimuliert die Lebertätigkeit, den Magen und die Verdauungssäfte. Wirkt zusammenziehend und entzündungswidrig. Weiters wirkt sie gegen Schmerzen des Verdauungstraktes, auswurffördernd und hustenstillend.

Häufige Anwedungsgebiete der Pfefferminze sind Magen- und Darmkrämpfe, Blähungen, Verdauungsstörungen, Übelkeit und Erbrechen, ungenügende Lebertätigkeit, Husten, Asthma, Erkältungen und Keuchhusten.

 

 

 

Pfefferminze
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